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Abenberger Bürgerliste

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Aktuelles zum Klosterareal - Stellungnahme der Abenberger Bürgerliste

Aktualisiert: vor 20 Stunden


Foto: © Karlheinz Hiltl



Klarstellung zur Veröffentlichung der Stadtspitze (Susanne König / Anton Friedrich) zum Klosterareal


Die Abenberger Bürgerliste nimmt zur veröffentlichten Stellungnahme der Stadtspitze (Susanne König / Anton Friedrich) zum Klosterareal Stellung. Wir tun das, weil die Darstellung aus unserer Sicht zentrale Punkte verkürzt und dadurch ein Bild erzeugt, das der tatsächlichen Abfolge und der Informationslage nicht gerecht wird.

Unsere Klarstellung basiert auf der uns vorliegenden Stellungnahme sowie auf einer Rücksprache mit der Firma Nürminger als möglichem Entwickler und potenziellen Käufer. Ergänzend beziehen wir uns auf die öffentliche Berichterstattung – insbesondere den Zeitungsartikel vom 10.08.2024 („Kauft die Stadt das Klosterareal?“) sowie den Bericht vom 08.12.2025 zur wirtschaftlichen Lage der Schule.


1) Informationslage im Stadtrat: Fakten wurden eingefordert – aber nicht offengelegt

Der Zeitungsartikel vom 10.08.2024 beschreibt eindeutig: Im Stadtrat wurden mehr und belastbare Informationen zum interessierten privaten Akteur und dessen Plänen eingefordert – gerade, um auf Basis von Fakten entscheiden zu können. Gleichzeitig wurde öffentlich in Teilen der Eindruck vermittelt, man habe keine entsprechenden Informationen gehabt bzw. nichts vorlegen können.

Das ist ein Widerspruch.Wenn der Stadtrat nachweislich mehr Fakten verlangt, muss die Stadtspitze diese Fakten strukturiert liefern – statt sich im Nachhinein darauf zu berufen, es habe keine Informationen gegeben.


2) Pauschalbehauptungen („80 % Verkauf“, „Öffentlichkeit ausgeschlossen“) sind kein Ersatz für geprüfte Information

Ebenfalls aus dem Artikel vom 10.08.2024 geht hervor, dass in der Diskussion sehr konkrete Behauptungen in den Raum gestellt wurden: Ein privater Akteur wolle „80 %“ veräußern und das Gelände der Öffentlichkeit entziehen bzw. unzugänglich machen.

Wir stellen klar: Solche Aussagen sind ohne belastbare Grundlage politisch brandgefährlich. Sie prägen Stimmung – und diskreditieren private Optionen, bevor sie im Stadtrat fachlich geprüft werden konnten.

Nach unserer Rücksprache mit der Firma Nürminger und der uns vorliegenden Stellungnahme lag ein Konzeptansatz für eine Gesamtentwicklung vor. Zudem ist dokumentiert, dass Kooperationen und Nutzungsintegration grundsätzlich denkbar waren – einschließlich der Frage, unter welchen Voraussetzungen Schule im Gesamtkontext möglich wäre (Träger/Finanzierung).


Unser Maßstab: Wenn die Stadtspitze öffentlich mit starken Deutungen arbeitet, muss sie erst recht vollständige Fakten liefern – nicht pauschalisieren.


3) Mandat „Kaufinteresse Stadt“: Signalwirkung, Zielsetzung – und die offene Kernfrage der Wirtschaftlichkeit

Im Sommer 2024 hat die Stadtspitze – nach Berichterstattung – ein Mandat des Stadtrats eingefordert, als Kaufinteressent auftreten zu dürfen. Dies wurde mit dem Anspruch begründet, aktiv in den Prozess eingreifen zu müssen, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Insbesondere der Schulerhalt stand dabei im Zentrum der Argumentation.

Wir stellen klar: Der wirtschaftliche Betrieb der Mädchenrealschule als Kleinstschule ist jedoch das Kernproblem – und dieses Problem wird durch einen bloßen Ankauf der Gebäude nicht automatisch gelöst. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (u. a. Defizitperspektive) bleiben bestehen, unabhängig davon, ob die Stadt Eigentümerin ist.

Gleichzeitig zeigen die von uns geführten Gespräche und die Rücksprache mit der Firma Nürminger, dass auf privater Seite grundsätzlich die Bereitschaft vorhanden war, die Schule unter wirtschaftlich tragfähigen Bedingungen in eine Gesamtentwicklung zu integrieren.

Vor diesem Hintergrund bleibt eine zentrale Frage offen, die die Stadtspitze in ihrer Darstellung nicht beantwortet: Warum wurde – gerade in Zeiten einer angespannten Haushaltslage – ein Ankauf des Klosterareals forciert, ohne dass gleichzeitig belastbare, tragfähige Perspektiven für den dauerhaften Schulbetrieb und die Folgekosten transparent auf den Tisch gelegt wurden?


4) Schulschließung: Ursache ist eine Träger- und Kostenentscheidung – die Zahlen sind eindeutig

Der Bericht vom 08.12.2025 stellt den finanziellen Kern offen dar: Es wurde öffentlich von einer Defizitperspektive bis zu 700.000 € für 2026 berichtet. Damit ist klar: Die Schulfrage ist eine Träger- und Finanzierungsfrage.

In der uns vorliegenden Stellungnahme wird außerdem festgehalten, dass die Schulschließung vom Träger entschieden und frühzeitig öffentlich kommuniziert wurde – und dass die Perspektive über den Vertragszeitraum hinaus an der Kostenrealität hängt (Erhalt/Brandschutz/Kernsanierung).


Klarstellung: Wer Schulschließung und Arealentwicklung vermischt, verschiebt Verantwortung. Das führt weder zu Transparenz noch zu Lösungen.


5) Warum der potenzielle Käufer/Entwickler abgesprungen ist: Der Prozess wurde faktisch ausgebremst

Ein Kernpunkt, der in der öffentlichen Darstellung der Stadtspitze nicht sauber aufgearbeitet wird, ist die Ursache des Rückzugs.

In der uns vorliegenden Stellungnahme wird beschrieben, dass eine Weiterkonkretisierung mit Bauverwaltung und Landratsamt abgebrochen wurde, weil im Verfahren mit den Instrumenten Vorkaufsrecht und Veränderungssperre gearbeitet bzw. damit gedroht wurde – nach Darstellung aus mehreren Richtungen. Als Konsequenz wird der Rückzug vom Ankaufsinteresse am 10.11.2023 genannt.


Klarstellung: Wer einerseits „Konkretisierung“ verlangt, andererseits aber durch Signale und Instrumente die Abschlusswahrscheinlichkeit entwertet, erzeugt Rückzug – und nutzt diesen Rückzug später als Argument. So entsteht der Eindruck von Verhinderungspolitik.


Schlussfolgerung der Abenberger Bürgerliste

Aus Chronologie, Rücksprache mit der Firma Nürminger und Medienlage ergibt sich ein konsistentes Bild:

  • Im Stadtrat wurden Fakten verlangt,

  • öffentlich wurde zugleich mit Pauschalbehauptungen gearbeitet,

  • Rahmenbedingungen wirkten so, dass eine private Option wirtschaftlich entwertet wurde,

  • während die Schulfrage in Wahrheit eine Träger- und Kostenentscheidung war (Defizitperspektive 2026: 700.000 €).


Abenberg verdient Transparenz, Fairness und ein Verfahren, das Entwicklung ermöglicht – statt sie durch Stimmung und unklare Rollen zu blockieren.

 
 
 

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Vertreten durch:

 Manfred Lunkenheimer

Mobil: 01777807537

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